Smiles

Kleine und große Kinder am Werkeln

Letzte Woche wurde bei mir zuhause ordentlich gewerkelt.
Freunde, die aktuell zu Besuch sind haben kleine Lego-Bausätze mitgebracht und die Kinder aus der Nachbarschaft haben sich riesig gefreut.

Danke, dass ihr hier gewesen seid, Katja und Martin. Und danke für eure Geduld beim zusammenbauen…

 

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Supergeti time in der Shelter

3 kg Hackfleisch, Karotten, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Limetten und Knoblauch, sowie 10 Pack Spaghetti und Obst. Ob das die 25 hungrigen Maeuler stopfen wird?!?

Dank einer großzügigen Spende von 2 Freunden, die mich für ein paar Tage besucht haben, gab es einmal wieder genug zu essen in der Shelter des Kigamboni Community Centers.

 

 

Erfolgreiches Startup

Neben Patenschaften und der Übernahme von Schulgebühren fördern und finanzieren wir auch Business-Ideen. So haben wir zum Beispiel den Flyer von Kizito-Tours in 2017 mit konzipiert und waren auch jetzt an der Neuauflage beteiligt.
Mit 7 kg neuen Flyern im Gepäck, die ich ihm vor kurzem überreicht habe, kann Kizito nun weiter aktiv Werbung machen.
Wer von euch einmal selbst nach Dar-es-Salaam kommt, der sollte unbedingt mit Kizito eine Tour machen!

Discover Dar-es-Salaam like never before!
www.kizito-tours.com

 

Zurück in Tanzania

Seit gut 2 Wochen bin ich nun wieder in Kigamboni. Ankommen, wieder Einleben (nach 4 Monaten in München ist das Ankommen schon mit einem kleinen Kulturschock verbunden), Freunde und Bekannte treffen, die nächsten Wochen organisieren.
Denn es gibt einiges zu tun, für Manager für Menschen, aber auch für Tabasamu.

Grohe geht, 5 neue Kücken erblicken das Licht der Welt! 
Unser im Januar gestartetes Hühnerprojekt erfährt Höhen und Tiefen. Aus 10 gekauften Hühnern wurden bis zu meiner Abreise Ende April 40. Die langanhaltende und heftige Regenzeit hat dann aber leider 20 Kücken gekostet. Denen geht es aber ziemlich gut und am Dienstag haben 5 neue Kücken das Licht der Welt erblickt. 12 weitere Eier werden gerade ausgebrütet. 🐥
Grohe, einer unserer Gockel wurde diese Woche verkauft! Und das bedeutet, dass das Futter für die nächsten 4 Wochen bezahlt ist. 

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende aus Kigamboni!

 

Mvua ni baraka

Seit letzten Donnerstag ist Susi wieder im Massai-Dorf Changalikwa. Auch dort hat die Regenzeit mittlerweile eingesetzt.
Mvua ni baraka – Regen ist Segen – jedoch nur, wenn man ein Dach über dem Kopf hat.
Eine der Dorf-Mamas hat vor kurzem 2 Kinder aufgenommen, deren Mutter an einer Infektion verstorben ist. Letzte Woche ist ihr Haus eingestürzt und die kleine Familie muss nun draussen auf dem Boden schlafen.
Die Massai haben unter sich bereits gesammelt, das Geld hat aber nur fürs Gerüst gereicht.
Bitte unterstützt uns, die neue Hütte der Familie fertig zu stellen. Jeder noch so kleine Betrag hilft!
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Nach 7 Stunden Busfahrt endlich in Mombo angekommen!

 

Helft uns, das eingestürzte Haus wieder aufzubauen!

Discover Dar-es-Salaam

Kizito habe ich im letzten Jahr kennen gelernt. Ein fleißiger, wissbegieriger, intelligenter junger Mann, der gerade dabei war, sich selbständig zu machen. Und zwar als Tour-Guide.

Nach einer Test-Tour mit Fisch-Markt, Historie Dar-es-Salaams und Kariakoo war klar, er verdient Unterstützung – und zwar ideeller Art.

Beratung und Konzeption eines Flyers für seine Dar City-Tours.

Der Flyer ist fertig und wird eifrig verteilt in Hotels in Dar-es-Salaam.

Kizito macht mittlerweile für alle meine Kunden und Freunde, die mich in Tanzania besuchen die Touren. Er steht mit Rat und Tat zu Seite, erledigt auch einmal Botengänge wenn ich nicht vor Ort bin.

Und ab August lernen wir gemeinsam Deutsch!

 

It’s Supergate-time

Das Shelter des Kigamboni Community Centers ist eine Einrichtung, in der derzeit 14 Straßenjungs leben, ein Dach über dem Kopf haben, verpflegt und in die Gemeinschaft integriert werden.

In regelmäßig unregelmäßigen Abständen heißt es im Shelter des Kigamboni Community Centers It’s Supergate-time. Eine win-win-Situation für die Jungs, meine Besucher und mich.
Den Einkauf von Spaghetti (Supergate) übernehme ich, die Zubereitung von Spaghetti Bolognese übernehmen die Jungs und essen tun wir dann gemeinsam. So muss ich nicht alleine essen und stelle nebenbei sicher, dass auf dem Speiseplan auch einmal Fleisch und frisches Gemüse steht.

Yummy. Ich freue mich schon aufs nächste Mal.

Es ist ein Mädchen!

Bryan ist mein Lieblings-Tuktuk-Fahrer. Auf ihn ist Verlass. Wenn ich ihn brauche ist er da und schmeißt im Zweifel auch schon mal tanzanische Fahrgäste aus seinem tuktuk, um mich einsteigen zu lassen 😉

Bryan arbeitet hart. Er kommt mit 5.000 TSH am Tag aus. Er spart, um sich ein eigenes TukTuk kaufen zu können.

Im Februar hat er mir berichtet, dass er Vater wird. Im Mai war es endlich so weit. Sheila wurde geboren. Per Kaiserschnitt, da sie knappe 5 kg hatte.

Und aus dem Kreißsaal kam dann auch der Hilferuf. Der Kaiserschnitt sollte 300.000 TSH kosten, 200.000 TSH konnte er selbst auftreiben. Es fehlten 100.000 TSH, also knapp 50 Euro. Sheila ist gesund und munter, die Mutter wohlauf und der Vater mehr als stolz. Dafür hat sich die Notfallhilfe gelohnt.

Ich bin Najma

Najma ist 8 Jahre alt und lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester, Bruder, den Eltern, Onkel und Oma in einem kleinen Haus in Kigamboni.

Die Lehrer bescheinigten ihr von der ersten Klasse an, dass sie sehr intelligent sei und gefördert werden sollte. 6 Monate ging es auf der Privatschule gut, dann wurde ihr Vater arbeitslos und konnte fortan die Schulgebühren nicht mehr bezahlen. Und so mußte Najma zuhause bleiben.
Nachdem wir einen Sponsor gefunden haben, konnte Najma einen Aufnahmetest machen und darf jetzt die 2. Klasse der Grundschule besuchen.

Die Schulgebühren werden zum Teil von uns getragen. Die Familie muss selbst einen Beitrag leisten und kommt zusätzlich auch für die Kosten des Schulbusses auf.

 

Ich habe den Job!

Peter hat zwar die Sekundarschule bis zur 4. Klasse besucht, auch einen Abschluss gemacht, jedoch hat er keine Zeugnisse und keinen offiziellen Abschluss bekommen, weil er die Schulgebühren nicht bezahlen konnte.

Ich habe ihn in einem kleinen Beach-Hotel in Kigamboni kennen gelernt, wo er sich vom Nachportier zum Frühstückskellner hochgearbeitet hat. Leider ist im Herbst 2016 das Hotel abgebrannt und Peter stand somit auf der Straße.

Gemeinsam haben wir seine Bewerbungsunterlagen auf Vordermann gebracht und waren bei Vorstellungsgesprächen. Auch in Tanzania ist Vitamin B wichtig.
Seit Frühjahr 2017 arbeitet er nun in einem Restaurant am Strand als Servicekraft. Um in der Probezeit gut angezogen zu sein, hat er 2 weiße Hemden bekommen.